4
Jan
2006

Pilzreise #2

Nachdem nun alle, die irgendwie Interesse an den Pilzen hatten, abgesprungen sind, blieb mir nichts anderes übrig, als sie alleine zu nehmen. Das Ergebnis dieser zwei Teelöffel war eine anstrengende, mystische Erfahrung.
Um zwei Uhr nachts, begleitet vom Film Open Your Eyes in spanischem Originalton, nur von englischen Untertiteln verständlich gemacht, nahm ich sie in Honig eingelegt in der Mege von zwei Teelöffeln zu mir.

Entfremdung, Einsamkeit, Geborgenheit, Verwirrung und Zuversicht wechselten sich in ungekannter Intensität ab. Ein faszinierender Blick ins innere, aber nicht nachahmenswert.

«Open Your Eyes» war an der Gefühlskette sicher nicht ganz unschuldig, da seine philosophischen und psychologischen Inhalte vom Kaliber eines Philip Dicks sind. Leider war die fremde Sprache ein in diesem Zustand überflüssiger, zusätzlich befremdender Faktor.

Eine ausführlichere Rezension sollte ich trotzdem noch hinbekommen und wird hier bald Folgen.
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