Mittelfinster
Ich glaube die Farbgebung pendelt sich so langsam zwischen Augenkrebs und Depri-Kitsch ein. Das Logo rechts kommt nicht von Escher, sondern aus einem Wierd-Comic über Philip K Dick. Es ist aber lustig und schön befremdlich.
Nun, werte imaginäre Leserschaft, du willst sicherlich wissen, was ich heute getan habe.
Schule: Unterricht fast zu 50% wahrgenommen.
Nach der tatsächlich sinnvollen und ergiebigen Mathestunde fällt Englisch aus, die resultierende Freistunde war das wertvollste am Tag. Ich habe es fast geschafft, auf meinem TI-83 Taschenrechner einen Grafik-Algorithmus zu implementieren, der die Koordinaten einer Linie (x1, y1, x2, y2) anhand einer einzigen Zahl berechnet (etwa 12398645 = 30, 10, 40, 20).
Nach Geschichte (Geschwätz) und Physik (sinnvoll!) lässt mein Deutschlehrer durchscheinen, dass er heute keinen echten Unterricht macht. Ich opfere diese sowie die darauf folgende Unterrichtsstunde (neoliberale Wirtschaftsscheisse alias «Erdkunde»), um meinen Kameraden E. zu der Zentrale der örtlichen Verkehrsbetriebe zu begleiten, da wir beide unsere Monatsfahrkarten nachzeigen müssen. Es stellt sich allerdings heraus, dass ich ein paar Arbeitstage zu früh erschienen und etwa eine Stunde umsonst herumgefahren bin. Mein Kamerad E., der schon seit etwa drei Wochen nachzeigen sollte, entging hingegen laut der kurzhaarigen Beamtin «knapp einer Strafanzeige».
Daheim angekommen, schaufele ich mir erstmal Mutters Essen rein (der selbstgemachte Sauerkraut wird wohl noch zwei Monate auf meinem Teller zu finden sein), sehe mir die aktuelle South Park-Folge an, stelle erfreut fest, dass die Autoren sich in Sachen Humor auf dem Wege der Besserung befinden, werde sehr müde und horche ein wenig an der Matratze.
Um halb zehn erwache ich, begebe mich online, in der Absicht, mich auf meine Physikklausur vorzubereiten, werde allerdings von Kamerad J. darauf hingewiesen, dass gleich ein virtueller Krieg mit 5 bis 6 anderen Kameraden statt findet und verschiebe mein Vorhaben. Stattdessen klicke ich 1,5 Stunden lang virtuelle Panzer und Schiffe durch die Gegend, sehe bereits bei der Hälfte, dass der Sieg unerreichbar ist und verliere am Ende durch unfähige Teammitglieder.
Leicht frustriert denke ich, dass diese Ereignisse unbedingt festgehalten werden müssen, und schreibe alles in diesen Blog, den ich meiner Laune entsprechend um etwa #0088AA dunkler färbe. Sieht jetzt allerdings recht angenehm aus, das freut mich, und lässt mich jetzt sanften Gemütes Quantenphysik pauken.
Außerdem fällt mir gerade ein, dass auch mein Rauchentwöhnung Fortschritte macht, ich habe heute weder Tabak gekauft, noch Zigaretten geschnorrt, noch geraucht! Es lebe die Disziplin!
Nun, werte imaginäre Leserschaft, du willst sicherlich wissen, was ich heute getan habe.
Schule: Unterricht fast zu 50% wahrgenommen.
Nach der tatsächlich sinnvollen und ergiebigen Mathestunde fällt Englisch aus, die resultierende Freistunde war das wertvollste am Tag. Ich habe es fast geschafft, auf meinem TI-83 Taschenrechner einen Grafik-Algorithmus zu implementieren, der die Koordinaten einer Linie (x1, y1, x2, y2) anhand einer einzigen Zahl berechnet (etwa 12398645 = 30, 10, 40, 20).
Nach Geschichte (Geschwätz) und Physik (sinnvoll!) lässt mein Deutschlehrer durchscheinen, dass er heute keinen echten Unterricht macht. Ich opfere diese sowie die darauf folgende Unterrichtsstunde (neoliberale Wirtschaftsscheisse alias «Erdkunde»), um meinen Kameraden E. zu der Zentrale der örtlichen Verkehrsbetriebe zu begleiten, da wir beide unsere Monatsfahrkarten nachzeigen müssen. Es stellt sich allerdings heraus, dass ich ein paar Arbeitstage zu früh erschienen und etwa eine Stunde umsonst herumgefahren bin. Mein Kamerad E., der schon seit etwa drei Wochen nachzeigen sollte, entging hingegen laut der kurzhaarigen Beamtin «knapp einer Strafanzeige».
Daheim angekommen, schaufele ich mir erstmal Mutters Essen rein (der selbstgemachte Sauerkraut wird wohl noch zwei Monate auf meinem Teller zu finden sein), sehe mir die aktuelle South Park-Folge an, stelle erfreut fest, dass die Autoren sich in Sachen Humor auf dem Wege der Besserung befinden, werde sehr müde und horche ein wenig an der Matratze.
Um halb zehn erwache ich, begebe mich online, in der Absicht, mich auf meine Physikklausur vorzubereiten, werde allerdings von Kamerad J. darauf hingewiesen, dass gleich ein virtueller Krieg mit 5 bis 6 anderen Kameraden statt findet und verschiebe mein Vorhaben. Stattdessen klicke ich 1,5 Stunden lang virtuelle Panzer und Schiffe durch die Gegend, sehe bereits bei der Hälfte, dass der Sieg unerreichbar ist und verliere am Ende durch unfähige Teammitglieder.
Leicht frustriert denke ich, dass diese Ereignisse unbedingt festgehalten werden müssen, und schreibe alles in diesen Blog, den ich meiner Laune entsprechend um etwa #0088AA dunkler färbe. Sieht jetzt allerdings recht angenehm aus, das freut mich, und lässt mich jetzt sanften Gemütes Quantenphysik pauken.
Außerdem fällt mir gerade ein, dass auch mein Rauchentwöhnung Fortschritte macht, ich habe heute weder Tabak gekauft, noch Zigaretten geschnorrt, noch geraucht! Es lebe die Disziplin!
der infiltrant - 12. Dez, 23:33
