Die Deutung der Handschrift brachte folgendes Ergebnis
Der Infiltrant ist ein impulsiver, unsteter, vielseitiger und unkonventioneller Typ.Der Infiltrant wird auch regelmäßig von plötzlich auftretenden Widerständen der Umwelt überrascht. Wenn sie beispielsweise eine Konstellation bildet, die es ihm verwehrt, seinen Rausch auszuschlafen und er stattdessen an den PC gehen und in ein Weblog schreiben muss, um seinen ihn malträtierenden Gedanken Gestalt zu geben. Dabei Gerät Der Infiltrant eben auch auf solche Seiten.
Es fällt ihm nicht leicht, sich anzupassen.
Der Infiltrant ist von sich überzeugt und hat eine eigene Meinung.
Er lässt sich von anderen nicht so leicht beeinflussen, auch nicht von einem "Das gehört sich aber so."
Er ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll.
Im Großen und Ganzen wirkt er gelassen bis uninteressiert, wenn er aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht er seine Umwelt durch sein überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten.
Der Infiltrant ist überdurchschnittlich intelligent.
Nüchtern und zweckmäßig bewältigt er seine Aufgaben.
Der Infiltrant ist eigensinnig, geradlinig, konsequent und widerstandsfähig.
Die eigene Meinung wird durchgesetzt, er ist durch andere nur schwer zu beeinflussen.
Er arbeitet sehr genau und zeichnet sich durch rationales, analytisches Denken aus.
Der Infiltrant ist ein impulsiver und phantasievoller Idealist.
Er ist ein Dickkopf. Die Umwelt wird regelmäßig mit plötzlich auftretenden Widerständen von seiner Seite überrascht.
Diese Deutung wurde auf den Seiten von www.graphologies.de erstellt.
Der Infiltrant muss feststellen, dass jeder, der seine Handschrift prüfen lässt, anscheinend unkonventionell, impulsiv und warmherzig ist.
Der Infiltrant findet es kindisch, weiter in der dritten Person über sich zu schreiben, auch wenn es seine Reize hat.
Ich bin müde und konfus. Mit drei Freunden in der Kneipe gewesen, dort ein paar Bierchen gebechert, über Freizeitparks und Computerspiele geredet, Neun Zehntel davon schonmal gehört oder gesagt. Wenigstens habe ich nicht geraucht.
Daheim im ICQ mit einem Kameraden nochmal über das Vorhaben, zu Sylvester Zauberpilze zu futtern, diskutiert.
Manche Menschen sind wohl nicht dazu in der Lage, kurzfristig Entscheidungen zu treffen, ohne vorher eine verbindliche Garantie auf Erfolg einzuholen. Wenn was schiefgeht, dann muss jemand Schuld sein, nur man selbst nicht. Ich mags selbst ja auch so.
Was soll ich ihm denn sagen? Es ist nicht ungefährlich, was wir da machen. Wir spielen mit Neurotoxika, die anthropologisch betrachtet von halbschizophrenen Schamanen auf heiligen Messen konsumiert wurden. Ob man das mal zwischen Neujahrsgala mit Dieter Thomas Heck und aus der Anlage dröhnendem The Final Countdown problemlos einwerfen kann, kann ich nicht beurteilen.
Ob man dann den in einer Realitätsauflösung mündenden Gedanken, dass es bis auf eine flimmernde Projektion auf einer Mattscheibe überhaupt keinen Beweis für die Existenz dieser Neujahrsgala gibt, als erregend oder als beängstigend empfindet, muss jeder selbst wissen. Mit 18 hat jeder selbst die Verantwortung über sein Bewußtsein.
Für mich ist diese Welt ja auch ohne Drogen ein bizarrer Ort, das hat mir der strahlende Herr rechts oben im Bild bewiesen. Vielleicht ist mir das bei derartigen Abenteuern eine Hilfe, vielleicht auch mein Verhängnis.
der infiltrant - 22. Dez, 07:41
